Angels Landing - Hidden Canyon

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Montag der 10.09.2012

Der heutige Tag beginnt mit einer Überaschung, die Schmerzen im Knie sind vollkommen verschwunden.
Zum Glück sind wir sehr zeitig wach und entscheiden auf kürzesten Wege in den Zion zu fahren.


Wir nutzen die Chance für eine der spektakulärsten Wanderungen des Zion auf dem Plan...Angels Landing...


Am Eingang des NP ist allerdings erstmal Schlange stehen angesagt, keine Ahnung was die alle so früh hier wollen.

Vom Visitor Center gehts auf direkten Weg im vollgefüllten Shuttlebus bis "The Grotto".
Hier steigen ungefähr die Hälfte aus, wird also heute voll werden am Landeplatz der Engel.

  

Genau 09:10 starten wir am Trailhead und mit uns ca. 25-30 weitere Personen.
Interessant war zu sehen das einige schon bei den ersten Steigungen ganz schön zu schnaufen anfingen...
keine Ahnung wie die bis ganz nach oben kommen wollen.

Die Erbauer der Strecke müssen sich damals regelrecht durch den Felsen gefressen haben. Der Weg
ist komplett betoniert und läßt sich sehr gut laufen. Auch die Steigung ist noch gut zu bewältigen.

Nach ca. 30min biegt man nach Westen in den Refridgerator Canyon ab,
bis jetzt lagen große Teile des Weges im Schatten, wenn man später startet
hat man hier die Möglichkeit sich etwas abzukühlen.
Nach weiteren gut 10min erreicht man den steilsten Teil der Strecke.
Die Walter Wigglers, 21 steile Spitzkehren die auf den Weg nach oben bis zu Scouts Outlook führen.

  

  

Die Aussicht von hier oben ist wirklich spektakulär. Die Anstrengung hielt sich auch in Grenzen,
bis hier haben wir nur gut 50min gebraucht
(Konnte es gar nicht glauben, hab extra in den EXIFS der Fotos geschaut)

Das für uns "Höhenschisser" hier Schluss ist war von vornherein klar,
wir haben eine Weile hier oben gesessen und die Wanderer bei den
restlichen 900m beobachtet. Überall saßen die kleinen Chipmunks rum.

  

  

  

  

runter ging es dann sogar noch etwas schneller als hoch ;-),
Allerdings merkt man die Anstrengung beim Weg nach unten auch ganz gut.
Da werden wahrscheinlich Muskeln gebraucht die sonst eher Pause haben.

  

  

  

Nach insgesamt knapp 2h waren wir wieder am Trailhead,
wir waren am Ende doch überascht und fanden den Weg jetzt nicht so
besonders anstrengend, gut die letzten 900m bis Angels Landing sind wir ja auch nicht gelaufen.
Den Hike bis Scouts Overlook kann man auch mit Höhenangst ganz gut machen.
Die Aussichten sind wirklich spektakulär.

Wollt ihr mehr Bilder sehen? Dann klickt hier ;-)
Über den Grotto Trail gehts anschließend zurück zur Zion Lodge.
Erstmal gibt es eine ordentliche Stärkung und dann beraten wir was wir noch anstellen wollen.
Der Observation Point war auch erst kurz im Gespräch...wäre aber denke ich nicht nur zeitmäßig eng geworden.

  

Wir entscheiden uns für die Fahrt bis zum Weeping Rock, dort starten wir den Trail zum Hidden Canyon.
Mal sehen wie weit wir kommen.

  

Auch hier windet sich der Weg in Serpentinen nach oben, der Weg selbst ist leider nicht ganz so gut in Schuss.
Zum Teil gibt es auch einige sandige Passagen.

  

  

Der Weg führt auch an einigen Stellen recht schmal am Abgrund vorbei.
Festhalten kann man sich an eingelassenen Ketten.
Ging besser als es für den Moment aussah.

  

  

Nach den Passagen über den Slickrock läuft man in den Canyon hinein,
wenn man sich weit genug hinein traut findet man auf der rechten Seite den Hidden Canyon Arch.
Dazu sind ein, zwei kleine Klettereinlagen nötig...aber alles nix schlimmes.

  

  

  

nach ca. 2,5h waren wir wieder am Weeping Rock.
Jetzt waren wir doch schon etwas geschafft und fuhren mit dem Shuttle durch bis zum Visitor Center.
Hier haben wir dann auch noch die eine oder andere Minute verbracht
so daß wir gegen späten nachmittag wieder zurück in Richtung St.George Starteten.

Auf dem Rückweg fielen uns dann die Wolken auf, ich hoffe mal die bleiben wo sie sind,
schließlich wollen wir morgen nach Las Vegas und auf dem Weg noch etwas unternehmen.

Fazit

Angels Landing:

Ein Trail den man unbedingt mal gemacht haben sollte, das Einschätzen des Schwierigkeitsgrades ist immer subjektiv
und wir waren dann doch erstaunt das er gar nicht soooo schwer war.

Hidden Canyon Trail

Ebenfalls ein sehr schöner Trail der noch dazu wenig begangen wird, wir waren die meiste Zeit allein unterwegs.
Der Teil mit den Ketten hat etwas Überwindung gekostet ging aber ganz gut.

Alles in allen ein anstrengender aber auch sehr schöner Tag im Zion National Park.

     

 

 

   
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